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Kirchenregion Neubrandenburg

 

 

Einbruchschaden

in den Heilpädagogischen Wohn- und Pflegeheimen Weitin

Als uns an einem Januarmorgen die Nachricht ereilte, dass auf dem Gelände unserer Heilpädagogischen Wohn- und Pflegeheime in Weitin eingebrochen wurde, ahnten wir noch nichts von dem Ausmaß der Verwüstung und Zerstörung. Vor Ort bot sich uns ein unbeschreibliches Bild: der Geldtresor war aufgebrochen und das Bargeld unserer Bewohnerinnen und Bewohner war gestohlen, alle Wasserhähne im gesamten Gebäude waren aufgedreht, sodass das Haus komplett geflutet war und das gesamte Mobiliar und die Technik unbrauchbar sind und zusätzlich wurden alle Feuerlöscher im Gebäude geleert, um Einbruchspuren zu beseitigen. Hier haben die Täter ganze Arbeit geleistet!

Ein Spezialunternehmen musste das Mauerwerk trocknen, brauchbares Inventar aufarbeiten und unbrauchbares entsorgen. Die Sanierungsarbeiten erstrecken sich vom Keller bis zum Dach und sind noch nicht abgeschlossen.
Ein normaler Arbeitstag in der Verwaltung ist geprägt von aufeinander abgestimmten und automatisierten Abläufen. Jetzt merken wir was geschieht, wenn diese gestört sind. Noch ist das Verwaltungsgebäude nicht nutzbar, so dass unsere Verwaltungsmitarbeiterin weiterhin in einem Büro-Container auf dem Hof arbeitet.
Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 120.000 Euro, den unsere Versicherung nicht komplett übernehmen wird.  Mit eigenen Mitteln werden wir die finanzielle Lücke von mehreren tausend Euro nicht oder nur mit großen Anstrengungen langfristig stopfen können.

Sehr erfreut sind wir über die Anteilnahme und Hilfsbereitschaft, mit der wir nicht gerechnet hätten. Angehörige, Freunde, Nachbarn und Menschen, die uns verbunden sind, halfen uns durch Geldspenden oder packten beim Aufräumen mit an. Deshalb ist es mir ein besonderes Anliegen, mich auf diesem Wege bei allen Spendern und Helfern zu bedanken. Sicher werden wir noch alle Hände voll zu tun haben, um alle Schäden zu beseitigen und die Sorge, dass sich so ein Ereignis wiederholen könnte, schwingt immer noch mit. 

Aber die Ereignisse sind weniger belastend und die finanzielle Not weniger groß, wenn sie mit anderen geteilt wird.


Alexander Hanisch
Leiter des Geschäftsbereichs Behindertenhilfe/ Sozialpsychiatrie

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