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Kirchenregion Neubrandenburg

Wort des Pastors

Liebe Gemeinde,
was hat eine Schülerin aus Roggenhagen 
mit einem Rentner aus Ihlenfeld zu tun?

Auf den ersten Blick würde ich wohl sagen: Wenig. Denn die Lebensverhältnisse und die Alltagswege sind so verschieden wie die Menschen. Nun gilt aber: Beide gehören zur Emmaus–Kirchengemeinde Staven. Eine Organisation, die das halbe Amt Neverin umfasst und in fünf politischen Gemeinden zu Hause ist.
Unsere Kirchengemeinde steht dadurch vor riesigen Herausforderungen. Bei etwa 450 Christinnen und Christen zwischen 1 und 95 Jahren in 16 Dörfern mit elf Dorfkirchen wirken starke Fliehkräfte auf das Ganze ein. Und es wirken immer noch die Traditionen und Bilder von Kirche der letzten Jahrhunderte nach, obwohl nach vierzig Jahren staatstragendem Atheismus kaum etwas davon übrig geblieben ist.
Die Wahrheit ist: Die Zeiten, in denen meine Kirche vor allem das Kirchengebäude in meinem Dorf gewesen ist, sind an ihr Ende gekommen.
Die Emmaus-Kirchengemeinde Staven steht vor der Aufgabe, neue Bilder und neue Traditionen zu entwickeln. Nur dann wirken wir der Vereinzelung entgegen. Und auch dem Gefühl: Ist doch egal, ob ich mich um meinen Glauben kümmere oder nicht.
Mein Bild ist: Die Emmaus-Gemeinde ist eine Gemeinschaft von Christinnen und Christen aus verschiedenen Orten, die sich gemeinsam auf den Weg machen. Das setzt natürlich voraus, dass ich mir vornehme, zum Gottesdienst und anderen Gemeindeveranstaltungen in ein anderes Dorf zu fahren. Oder, dass ich den Hörer in die Hand nehme und jemanden bitte, dass er mich mitnimmt.
Das mag anstrengend sein, aber dafür treffe ich dann 10 bis 15 Menschen, die mit mir gemeinsam singen, beten und an meinem Leben Anteil nehmen. Ich bin Teil einer Gemeinschaft, die sich gegenseitig im Glauben und Leben begleitet.

Ich lade ein, über die Bilder für unsere Gemeinde ins Gespräch zu kommen.
Ihr Pastor Martin Doß

Konfirmationsjubiläum

Am Sonntag, dem 21. Oktober, feiert die Emmaus-Kirchengemeinde Staven das Konfirmationsjubiläum. Alle, die in den Jahren 1957/1958 und 1967/1968 konfirmiert worden sind, sind herzlich eingeladen, mit uns zu feiern. Der Festgottesdienst beginnt um 14 Uhr in der Kirche Neddemin. Anschließend lädt die Emmaus-Kirchengemeinde zu einem gemütlichen Beisammensein und einem Konzert ein.
WICHTIG: Bitte helfen Sie uns, alle Jubelkonfirmandinnen und Jubelkonfirmanden zu erreichen. Wenn Sie jemanden kennen, der mit Ihnen konfirmiert wurde, aber heute woanders wohnt, melden Sie sich bitte im Gemeindebüro.