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Kirchenregion Neubrandenburg


Willkommen in der Friedensgemeinde

Wenn der Weg schön ist…..

Nun ist es schon wieder so weit. Die Adventszeit steht vor unserer Tür und will sich uns präsentieren. Das kann ich schon seit Mitte August beobachten, zumindest in den Regalen der Einkaufsläden. All das, was uns die Adventszeit versüßen soll, steht dort in den Regalen. Spekulatiuskekse, Stollen und anderes Weihnachtsgebäck. Somit sind die Vorboten auf das, was da kommt, schon sehr lange in unseren Einkaufsmärkten zu sehen. Und nun, nun ist es endlich so weit. Ganz plötzlich ist er da, der Advent. Kinderaugen leuchten, wenn von Weihnachten erzählt wird. Weihnachtslieder erklingen in den Radios. Räume werden dekorativ ausgeschmückt. Schritt für Schritt gehen wir auf Weihnachten zu. Mit jeder Geschichte, die wir erzählen, mit jedem Lied, das in uns erklingt, kommen wir dem Gedanken der Weihnacht etwas näher, dem Gedanken an die Geburt Jesu Christi. Der Advent ist also eine Zeit des Ankommens. Ein Ankommen auf das, was sehnsüchtig erwartet wird.

Ankommen… das hört sich doch toll an. Wenn ich angekommen bin, bin ich doch am Ziel. Dann bin da, wo ich hinkommen wollte. Dann bin ich da, worauf ich hingearbeitet habe. Wer will nicht ankommen und sich in dem wohligen Gefühl, „es geschafft zu haben“, einbetten. Immer wieder gibt es Situationen im Leben, an denen wir genau dies erhoffen und dann eventuell auch erleben. Ich selber erlebe das gerade auch in meinem Leben. Es ist noch nicht lange her, da habe ich meine Arbeit als Gemeindepädagogin in Ihrer Gemeinde angefangen. Auch für mich ist das Ankommen im Moment ein großes Thema. Wenn Sie einen Blick zurück wagen, in Ihr Leben, dann können Sie sicherlich auch von vielen Ankünften oder der Sehnsucht danach berichten. Doch in unserem Leben passiert es auch häufig, dass nach dem Ankommen nicht verweilt werden kann. Schnell wird wieder losgehetzt, denn oft warten da schon wieder andere Ziele, die locken und gleichzeitig zerren. Ziele, die dem gerade erst errungenen Ankommen keinen Platz lassen. Allzu wenig wird in dem wohligen Gefühl des Glücks, etwas erreicht zu haben, verweilt. Und so machen wir uns schon wieder auf den Weg zu einem neuen Ziel, bevor das alte überhaupt wirklich begriffen wurde. Wenn ein Ereignis dem anderen folgt und nicht einmal zurückgeschaut werden kann, verharren wir dann nicht in einem Dauerlauf? So stellt sich für mich die Frage: Kommen wir überhaupt mal irgendwo richtig an? Somit verschwindet doch die Bedeutung eines jeden Ankommens unheimlich schnell. Oder irre ich mich? Passiert es noch, dass wir im Ankommen verweilen? Dass wir durch das Ankommen uns zu unserer eigenen Ruhe bewegen? Einer Ruhe, die Zufriedenheit neben sich stellt. Einer Ruhe, die verweilt, einfach nur so? Ein Ankommen, was mich mein Glück spüren lässt? Und je mehr sich diese Gedanken wie ein Karussell in meinem Kopf bewegen, umso bewusster wird mir, dass nicht die neuen Ziele mein Ankommen zerrütten, sondern die Art und Weise, wie ich gehe und wie ich ankomme. Meine Schritte laufen zu schnell und meine Sinne können diesem nicht folgen. Ist da nicht Entschleunigung das Zauberwort? Verweilen in den Schritten, die ich gehe. Denn in der Entschleunigung kann ich mein Ankommen noch spüren. Ich atme durch und ich nehme bewusst wahr, ich fühle und begreife. Ich komme an, in den Dingen, die mich bewegen. Und plötzlich kann es passieren, dass der Dauerlauf zu einem Spaziergang der Sinne wird. Denn nun kann ich es wieder erkennen. Das Lachen, das ich wahrnehme, um lebendig zu sein, die Blumen, die ich wahrnehme, um zu fühlen. Die Menschen, die mir entgegen kommen, um mir zu begegnen und zu verweilen. So wünsche ich uns allen, dass unser eigener Advent noch lange in uns wirkt.

Ihre Ariane Westphal,
Gemeindepädagogin

Aus dem KGR

Michelle Ruthenberg

Vor dem Sommer haben wir in einem Gottesdienst in der Friedenskirche Hans-Joachim Wehlan aus dem Kirchengemeinderat verabschiedet. Nun freuen wir uns, dass wir den leeren Platz sofort nach den Sommerferien wieder besetzen konnten und begrüßten herzlich Michelle Ruthenberg, die sich im Folgenden vorstellt: 

Mein Name ist Michelle Ruthenberg und seit diesem Herbst bin ich im Kirchengemeinderat der Friedensgemeinde tätig.
Ich bin in Neubrandenburg aufgewachsen und lebe mit meinen Kindern und meinem Mann in der Oststadt. Während meiner Jugend kam ich mit der Friedenskirche und der dort stattfindenden diakonischen Arbeit in Kontakt und habe dadurch schrittweise zum Glauben gefunden. Mittlerweile ist dieser zum Bestandteil meines Lebens geworden und schenkt mir Orientierung ...

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Trödelmarkt und Frühstück

findet am Samstag, 16. März, ab 10 Uhr statt. Anmeldungen bitte über Ariane Westphal.

Veranstaltungen

Film- und Vortragsabende im Februar und März
- Am 23. Januar wird die Friedenskirche wieder zur großen Wohnstube. Sie sind herzlich zum Filmabend mit „Wie auf Erden“ eingeladen. Beginn um 19 Uhr. Für Getränke und Leckereien ist gesorgt.
- Vortragsabend 
„Warum man mit Gott streiten soll. Der leidende Hiob, seine Freunde und wir.“ mit Prof. Dr. Hermann-Michael Niemann aus Rostock. Am Mittwoch, 27. Februar, um 19 Uhr in der Friedenskirche. Herzlich willkommen.