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Kirchenregion Neubrandenburg


Herzlich willkommen in der Friedensgemeinde

„Seht hin; ich mache etwas Neues; schon keimt es auf. Seht ihr es nicht?
Ich bahne einen Weg durch die Wüste und lasse Flüsse in der Einöde entstehen.“
Jes. 43.19

un ist es so weit, der Frühling bricht sich durch den kargen Boden, die Sonne strahlt mit wärmender Kraft und Frühlingsdüfte liegen in der Luft. Die Natur scheint aufzubrechen, um uns mit ihren Schönheiten zu erfreuen. Neues entsteht in der Natur, lässt uns erwachen und Freude schenken. Der Übergang vom Winter zum Frühjahr ist für mich jedes Mal wie ein kleines Wunder. Und wenn die ersten Knospen und Frühlingsblüten zu erkennen sind, so empfinde ich ein Aufatmen der Natur und ein Aufatmen in uns Menschen. Gott schenkt uns hier eine Oase der Ruhe, der Hoffnung und der Kraft. In diesem Jahr feiern wir in der Oststadt so einige Jubiläen. Die Oststadt wird 50 Jahre und die Friedensgemeinde feiert ein 30-jähriges Jubiläum. Denn nun ist es schon 30 Jahre her, dass der Grundstein für unsere Friedenskirche gelegt wurde. Neues sollte entstehen und das in einer Zeit, in der die Kirche staatlich nicht unterstützt wurde. Hoffnung sollte aufkeimen in einer Zeit der Ausgrenzung. Und es gelang etwas Wunderbares. Trotz Widerständen schafften es die damals Wirkenden, einen Ort zu schaffen für unsere Gemeinschaft, für unseren Glauben.
So zeigt sich die Entstehung unserer Friedenskirche in dem Spiegel der damaligen Zeiten. Wir möchten von der vergangenen Zeit berichten und werden Sie in drei Ausgaben des Gemeindebriefes über das Werden der Friedensgemeinde informieren.
Und so wünsche ich Ihnen eine spannende Reise durch die Zeit.
Bleiben Sie behütet und neugierig für die Oasen in unserem Leben.
Ihre Ariane Westphal

50 Jahre Oststadt – 30 Jahre Grundsteinsetzung der Friedenskirche Oststadt

Ein Rückblick auf die auf die vergangenen Jahre
1. Teil wie alles begann,
Neubrandenburg – Ost – Friedensgemeinde

Am 22. April 1970 wurde der Grundstein für die Oststadt auf einer Acker-fläche gelegt. Im Herbst 1970 zogen die ersten Bewohner ein und Anfang 1971 trafen sich Kirchenvertreter zu einer Planung für die kirchliche Arbeit in diesem Wohngebiet, in welchem einmal 30.000 Einwohner leben sollten. Ende Februar 1971 erfolgte die erste kirchliche Besuchswoche. 1972 wird das Gebiet der Oststadt zum 4. Seelsorgebezirk der Mariengemeinde erklärt und Diakon Lück mit der Seelsorge beauftragt. Im Mai 1973 kann Diakon Lück mit seiner Familie ein Genex-Haus in Küssow beziehen, das von 1975 an bis zum Verkauf 2009 als Pfarrhaus dient. Da die neuen Stadtteile zu DDR-Zeiten sozialistische Städte werden sollten ohne Kirche, erteilte man eine Baugenehmigung selbst für ein Wohnhaus (erst später Pfarrhaus) nur für einen Standort in zwei Kilometer Entfernung von der Oststadt.
Eine kleine Kirchbaracke in Küssow vor der Ruine der alten Feldsteinkirche kam für die Oststädter mehr und mehr in den Blick. Bis dahin war diese in den 50iger Jahren von der schwedischen Kirche geschenkte Baracke für die Christenlehre und den Gottesdienst in Küssow genutzt worden und gehörte zur Gemeinde Warlin. Im Herbst 1973 wurde Küssow von Warlin nach Neubrandenburg – St. Marien umgemeindet. Sogleich machten die Oststädter Pläne für den Ausbau und eine weitere Nutzung der Kirchbaracke. Die alte Kirchruine auf dem Friedhofsgelände wurde im Sommer 1974 entrümpelt und für Sommerveranstaltungen hergerichtet. Dort fanden seitdem viele Gemeindefeste, Konfirmationen und andere Veranstaltungen statt. Die Erweiterung der Kirchbaracke 1976 ergab ein Drittel zusätzliche Nutzfläche. Es entstanden ein Korridor, eine Bücher- und eine Sanitärstube. Die Bücherstube (9 m²) wurde bald zum Kindergottesdienstraum.
Seit 1974 wurden ständig Anträge gestellt und Gespräche mit den staatlichen Stellen geführt, um geeignete Räumlichkeiten für die kirchliche Arbeit in der Oststadt zu schaffen.
Am 2. Januar 1977 wird die Kirchgemeinde Neubrandenburg-Oststadt juristisch selbständig und der erste Kirchgemeinderat wird eingeführt.
Da ein Kirchbau von den politischen  Kräften der SED in Neubrandenburg nicht gewollt ist, ziehen sich die Verhandlungen für Baugelände, Projektierungs- und Baugenehmigung sehr in die Länge. Anfang 1989 gehört dieses Bauvorhaben zu einem von sechs Projekten in der DDR, das unter ein politisches Bauverbot fällt, welches das Politbüro der SED in Berlin im November 1988 als eine Art Strafe gegen die politische Widerspenstigkeit der evangelischen Kirche beschlossen hatte. Besonders ärgerlich für die SED waren u.a. der gesamte „Konziliare Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“ sowie die Begleitung der ausreisewilligen DDR-Bürger, die nach Westdeutschland wollten. Am 10. November 1989 - dem Tag nach der Öffnung der innerdeutschen Grenze – wurde dieses Bauverbot wieder aufgehoben.
Das zu DDR-Zeiten eigentlich für einen Standort am Ihlenpool neben den Häuserblöcken geplante Gemeindezentrum wurde unter Zeitdruck nur schnell an den neuen Standort in der Semmelweisstraße neben dem Klinikum angepasst.
Zu DDR-Zeiten für DDR-Materialien geplant wurde es als erstes Bauprojekt nach der deutschen Wiedervereinigung mit neuen Materialien, mit denen die Bauleute noch keine Erfahrungen hatten, gebaut. So wurde dieses Zentrum mit seinen Bauproblemen zu einem Spiegelbild der Anfangsschwierigkeiten der Wiedervereinigung.
Die feierliche Grundsteinlegung erfolgte am Reformationstag 1990 bis zwei Tage vor dem Anschluss der DDR an die Bundesrepublik Deutschland.
Die Einweihung der Kirche erfolgte am 9. November 1991 durch Landesbischof Christoph Stier.
1995 wurde die Kirchruine in Küssow gesichert und die nicht mehr benötigte Kirchbaracke 2000 abgerissen.

(Pastor i.R. Fridolf Heydenreich 2016)

Besondere Gottesdienste

• Am Sonntag, 12. April, um 10 Uhr feiern wir Ostern und lassen die Kirche mit Licht und Kerzen erleuchten. Wir freuen uns auf große und kleine Gottesdienstbesucher.
• Am Freitag, 17. April, um 19:30 Uhr ist die Taizè-Andacht. Wir lassen die Woche ruhig ausklingen mit vielen Lichtern und vertrauten Liedern.
• Am Sonntag, 10. Mai, um 10 Uhr feiern wir Kantatengottesdienst im Klinikum. Wir erleben ein Zusammenspiel von Musik, Wort und Liturgie.
• Am Pfingstsonntag, 31. Mai, feiern wir in der Friedensgemeinde die Konfirmation.

Trödelmarkt und Frühstück

• Samstag, 14. März, 10 bis 14 Uhr
Der Trödelmarkt in der Kirche findet in diesem Jahr am 14. März statt. Kommen Sie vorbei zum Trödeln, Frühstücken und Verweilen. Denn bei Kaffee, Tee und Leckereien gibt es einiges an den Trödeltischen zu entdecken. Wenn Sie oder Ihre Kinder selber einen Trödeltisch aufstellen wollen, melden Sie sich bitte bei Ariane Westphal an.
Bitte weitersagen. Wir freuen uns auf diesen Tag mit.

Kreative Geschichten Werkstatt

All ihr kleinen Erfinder, Phantasieprofis und kreativen Köpfe. Seid willkommen, hier in der Friedensgemeinde zur Kreativen Geschichten Werkstatt.
Wir hören, erfinden und erkunden spannende Geschichten zusammen. Im Anschluss ist Zeit zum Spielen und zum Toben. Unser Treff findet jeden Donnerstag von 16 Uhr bis 17:30 Uhr in der Friedensgemeinde statt. Folgende Termine habe ich fest für euch eingeplant: • 12., 19. und 26. März, 2., 23. und 30. April, 14. und 28. Mai.

Lese- und Erlebnisnacht

In der Frühlingszeit werden die Tage wieder heller. Und wir erleuchten auch die Nacht vom 24. zum 25. April, denn da werden wir wieder hier in der Friedenskirche Geschichten lebendig werden lassen, lachen und spielen, um dann am außergewöhnlichsten Ort, in der Kirche, zum Schlafen zu kommen. Ihr könnt gerne eure Freunde und eigene Bücher mitbringen.
Ich freue mich auf euch und eure Anmeldung.
Ariane Westphal

Pilgern für Kinder

Unsere Osterfreizeit am Tollensesee
Eine Osterfreizeit am Tollensesee für Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren

In der Woche vor Ostern (5. bis 8. April) wollen wir uns gemeinsam auf den Weg machen. Wir gehen mit anderen Kindern aus Neubrandenburg nicht nur ein oder zwei Schritte, sondern eine Menge Schritte. Denn wir gehen zusammen pilgern. Pilgern bedeutet, sich auf den Weg zu machen, wagen, Schritte zu gehen auf besonderen Wegen. Kommt mit zu diesem besonderen Abenteuer.
Weitere Informationen erhaltet ihr auf der Kinder- und Jugendseite dieses Gemeindebriefes oder auch bei mir.
Ich freue mich auf diese besondere Zeit mit euch!
Eure Ariane

Konfiwochenende

An dem Wochenende vom 15. bis 17. Mai seid ihr Konfirmanden/innen zu einer Konfifreizeit in der Friedenskirche eingeladen. Die Übernachtung findet hier in der Kirche statt. Ein festlicher Gottesdienst, den wir zusammen gestalten, wird der Abschluss sein. Nähere Informationen erhaltet Ihr bei Pastor Martin Doß.