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Kirchenregion Neubrandenburg

„Neubrandenburg spricht!“

Dienstag, den 22. Oktober, um 19 Uhr im Begegnungszentrum St. Michael

Der Herbst 1989 – 30 Jahre friedliche Revolution. Die Stadt Neubrandenburg wird mit einer Themenwoche vom 21. bis 25. Oktober der Zeit vor 30 Jahren, mit teilweise retrospektiven Rückschauen zum Ereignis selbst, Betrachtungen der Entwicklung der Stadt in den Jahren seit 1989 und Auseinandersetzungen mit Zukunftsthemen gedacht werden.
In diesem Rahmen wird eine ganz besondere Veranstaltung am Dienstag, dem 22. Oktober, um 19 Uhr im Begegnungszentrum St. Michael stattfinden.
Neubrandenburg spricht.
Hintergrund dieses besonderen Gespächsformates ist, dass viele Menschen den Eindruck haben, dass wir zwar viel übereinander, aber wenig miteinander sprechen, Menschen mit anderen Meinungen wird nicht zugehört, aber über sie gemeckert. So wertvoll Meinungsfreiheit auch ist, wir dürfen sie auch wertschätzend und respektvoll nutzen. So ist aus dieser Wahrnehmung eine Idee und ein ganz besonderer Abend geworden.
Zusammen mit Oberbürgemeister Silvio Witt und dem Rathaus ist dieser Abend als wichtiger Zukunftsbeitrag für unser Miteinander in der Stadt vorbereitet. Dazu heißt es in der Mitteilung der Stadt:
Speed-Debating – „Neubrandenburg spricht“ in der Kirche St. Michael
Unter dem Motto: „Neubrandenburg spricht“ sollen politisch konträre Menschen während einer Diskussionsrunde zusammenkommen. Dabei agieren die Besucher in jedem Fall aktiv (Mitmach-Aktion). Die Teilnehmer werden per Losverfahren zusammengeführt und debattieren zu einem bestimmten Thema in mehreren Gesprächsrunden in einer festgelegten Zeit. Ziel dieses Gedankenaustauschs (Speed-Debating) soll es sein, generationsübergreifend Bürger zusammenzuführen, Vorurteile abzubauen und Toleranz zu üben. Dabei soll es nicht ausschließlich um die Ereignisse im Herbst vor 30 Jahren gehen, sondern politische und persönliche Entwicklungen und deren Auswirkungen von damals bis in unsere heutige Zeit werden ebenfalls thematisiert.
Lassen Sie sich überraschen! Reden Sie an diesem Abend mit Menschen, mit denen sie sonst vielleicht nie reden, und vielleicht hören wir auch zu und vielleicht gelingt respektvolles Verständnis.
Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Über weitere Veranstaltungen können Sie sich über www.neubrandenburg.de informieren.
Oder sie nehmen Kontakt auf über kommunikation(ad)neubrandenburg.de.

Weltweiter Gedenktag für verwaiste Eltern

Sonntag, 8. Dezember (2. Advent), um 17 Uhr in der St. Johanniskirche Neubrandenburg

„Lange stand ich vor der schmalen Holzbrücke, die sich im sanften Bogen spiegelte. Es war eine Brücke zum Hin- und Hergehen, hinüber und herüber: Einfach so, des Gehens wegen und der Spiegelungen. Die Trauer ist ein Gang hinüber und herüber: Hinüber dorthin, wohin der andere ging. Und zurück, dorthin wo man mit ihm war. Und dieses Hin- und Hergehen ist wichtig. Denn da ist etwas abgerissen. Die Erinnerung fügt es zusammen, immer wieder. Da ist etwas verloren gegangen. Die Erinnerung sucht es auf und findet es. Da ist etwas von einem selbst weggegangen. Man braucht es. Man geht ihm nach. Man muss es wiedergewinnen, wenn man leben will. Man muss das Land der Vergangenheit erwandern hin und her, bis der Gang über die Brücke auf einen neuen Weg führt."
Jörg Zink

Wie in den letzten Jahren möchten wir Sie herzlich einladen anlässlich des weltweiten Gedenktags für verwaiste Eltern am zweiten Sonntag im Dezember zu einer besonderen Veranstaltung in die Johanniskirche. Hier hat die Erinnerung an das verlorene Kind Raum und Zeit. In den letzten Jahren entwickelte eine Gruppe aus Haupt- und Ehrenamtlichen der Krankenhausseelsorge Neubrandenburg, der Kirchengemeinden, Menschen aus dem ambulanten Hospizdienst und der Selbsthilfegruppe für verwais-te Eltern für betroffene Familien diesen besonderen Gottesdienst. Im Anschluss können Sie sich als Betroffene um 19 Uhr anschließen an das weltweite Ritual des candle light days und eine brennende Kerze in Ihr Fenster stellen.
Nähere Infos erhalten Sie unter www.veid.de oder Tel.: 0395 7752070.
Pastorin Anke Leisner