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Kirchenregion Neubrandenburg

Cornelis Anthonisz *1505 - † 1553: Der Fall des Turms von Babel

Pfingsten

Menschen werden sprachlos:
Da fuhr der HERR hernieder, dass er sähe die Stadt und den Turm, die die Menschenkinder bauten. Und der HERR sprach: „Siehe, es ist einerlei Volk und einerlei Sprache unter ihnen allen, und dies ist der Anfang ihres Tuns; nun wird ihnen nichts mehr verwehrt werden können von allem, was sie sich vorgenommen haben zu tun. Wohlauf, lasst uns herniederfahren und dort ihre Sprache verwirren, dass keiner des andern Sprache
verstehe!“ (1. Mose 11)

 

 

Menschen finden eine Sprache:
Und als der Pfingsttag gekommen war, waren die Jünger alle beieinander an einem Ort. Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Sturm und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt und wie von Feuer, und setzten sich auf einen jeden von ihnen, und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen zu reden eingab. (Apostelgeschichte 2)

Pfingsten beflügelt

Das Pfingstwunder und den Geburtstag der Kirche

Am Pfingstfest werden wir daran erinnert, dass Gott als Heiliger Geist in den Menschen ist.
In der Pfingstgeschichte im Neuen Testament wird von einem Ereignis am Tag des jüdischen Wochenfestes Schawuot erzählt. An ihm soll eine Feuerflamme vom Himmel gerauscht sein, sich über die Jünger ergossen, in sie eingedrungen und sie mit Kraft, Mut und Einsicht erfüllt haben. Der Heilige Geist Gottes machte es möglich, dass die Jünger nach diesem Ereignis plötzlich mit Menschen sprechen konnten, deren Sprachen sie eigentlich gar nicht kannten. Damit war es ihnen möglich, die Geschichten von Jesus in vielen Ländern zu verbreiten. Kurz darauf gründeten sie die ersten christlichen Gemeinden. (CJ)