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Kirchenregion Neubrandenburg

20 Jahre Krankenhauskapelle – ein Grund zur Dankbarkeit

Krankenhauskapelle

Freitag, 2. Dezember 2016, 15:30 Uhr Kapelle
Feststunde zum 20-jährigen Einweihungsjubiläum mit Andacht, Grußworten und Gesprächen am Büffet 

Ein besonderer Ort - ein Raum der Stille und ein Kapellen-Kleinod – darauf kommt man zu, wenn man das Foyer im Haupteingang des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums durchquert. In anderen Krankenhäusern muss man solch einen Raum oft lange suchen, bei uns ist er zentral dort, wo Menschen sich treffen, ins Café oder zum Friseur gehen, sich anmelden oder an der Information sich erkundigen, auf jemanden warten.

Hinter der Tür verändert sich die Atmosphäre. Aus Geschäftigkeit wird Achtsamkeit, aus Hektik wird Ruhe, aus Lärm wird Stille, aus Verlorenheit wird Geborgenheit. All dies kann Ihnen passieren, wenn Sie sich auf diesen Raum einlassen. Die warmen Farben des Holzes von Fußboden, Altar, Pult und „Taufstein“, das zurückhaltende Blau (Farbe der Ewigkeit) der Stühle, der großen Keramikvasen, an der Wand, in den Fenstern…. 

Die Fenster, gestaltet von dem Glaskünstler Thomas Kuzio, laden ein, sich in die wunderbaren Farben zu versenken, Ihre Deutung in der Abstraktion zu entdecken. 

Ein Fürbittleuchter lädt wie in vielen anderen Kirchen dazu ein, ein Licht für sich selbst oder für andere anzuzünden. Dies bekommt in einem Krankenhaus eine ganz besondere Gewichtung, selbst für Menschen, die von sich sagen würden, dass sie nicht religiös sind. 

Abendandachten und Gottesdienste finden regelmäßig statt, manchmal auch Konzerte.

Was ist alles geschehen in den zwanzig Jahren in dieser Kapelle, wie viel Leben: Schmerz und Trauer, Zweifel und Fragen, Hoffnung und Freude haben sich verwoben mit diesem Raum. Ganz sicher ist er von unzähligen Gebeten, gestammelt oder sicher gesprochen, von Klagen, Seufzern, Stoßgebeten bis hin zu Dankgebeten gefüllt und schon daher ein geheiligter Ort. Auch die Mitarbeiter des Klinikums haben hier getrauert um verstorbene Kollegen, nach schwerer Begleitung von Patienten haben sie sich Trost holen können. Patienten haben in der Kapelle geheiratet und sich, wie auch Mitarbeiter, taufen lassen. 

Sehr viele Menschen hielten und halten ihre Gedanken in dem ausliegenden Fürbittbuch fest. Inzwischen gibt es eine Sammlung dieser Bücher. Immer wieder wird neben persönlichen Anliegen zum Ausdruck gebracht, wie dankbar die Menschen für diesen Raum sind und wie schön er geschmückt ist. 

Seit Einweihung der Kapelle im Dezember 1996 fühlt sich vor allem ein Ehepaar ehrenamtlich für den Blumenschmuck während der Gartensaison verantwortlich. In großer Treue sorgten sie fast an jedem Wochenende für wunderbare Blumensträuße.

Im Sommer ist die Kapelle umfassend saniert worden – der Parkettboden wurde geschliffen, die Wände gestrichen und drei Fenster wurden so umgearbeitet, dass man sie nun öffnen kann. 

Wir sagen dem Klinikum Dank, auch der Nordkirche, die einen Teil der Kosten getragen hat.

 

Nun lassen Sie sich herzlich einladen zur Feststunde am 2. Dezember und feiern Sie mit uns und unseren Überraschungsgästen!

 

 

 

 

Dankeschön

„Grenzen der Existenz“ - Ernst Barlach und Alexander Dettmar - 86 Tage Ausstellung in der St. Johanniskirche zu Neubrandenburg - mehr als 3000 Besucher, die Kunst und Kirche erlebt haben – Vorträge - Projekte mit Kindern und Jugendlichen - unzählige Tage geöffnet – viele viele Stunden haben Ehrenamtliche gesessen und es ermöglicht, dass die Kirche für Besucher offen war.

Ihnen allen sei von Herzen gedankt. Auch allen, die auf andere Weise ermöglicht haben, dass die Ausstellung gelingt, sei es durch ihre Hilfe beim Auf- und Abbau, sei es durch Unterstützung bei den Veranstaltungen und und und… 

Stille

Am Dienstag, 6. Dezember, sind interessierte Erwachsene um 19:30 Uhr für eine Stunde in die St. Georgskapelle eingeladen. In der oft hektischen Adventszeit werden wir gemeinsam Stille genießen.
Bitte melden Sie sich bei Frau Reich, Tel.: 563 84 19 an.

 

Willkommen im neuen Jahr 2017

Ein neues Jahr, eine neue Uhrzeit, eine andere Form:
Am 1. Januar laden wir Sie um 15 Uhr in die Johanniskirche ein, um gemeinsam das neue Jahr zu begrüßen, zu singen und zu beten, anzustoßen und Gedanken zur Jahreslosung auszutauschen. 

Weihnachten mit Bach

Das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach gehört für viele Menschen zum Dezember dazu. In St. Johannis gibt es für alle, die es am 1. Weihnachtsfeiertag um 10 Uhr morgens in den Gottesdienst schaffen, den 4. Teil aus dem Weihnachtsoratorium zu hören: Solisten und Sänger aus den Chören von St. Johannis sowie Instrumentalisten der Neubrandenburger Philharmonie führen die Kantate „Fallt mit Danken, fallt mit Loben“ auf. Damit kommen wir Bachs Idee näher, die Teile nicht alle zusammen in einem Konzert, sondern auf alle Weihnachtsfeiertage (zwischen dem 25. Dezember und 6. Januar) verteilt in Gottesdiensten zu verwenden. Herzliche Einladung, das Weihnachtsfest fröhlich-festlich zu feiern - mit Bach!