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Kirchenregion Neubrandenburg

Wie die Zeit vergeht ...

Ein kleiner Rückblick auf vier Jahre berufsbegleitende  Ausbildung.
Und nun ist es schon vier Jahre her, als ich den Entschluss fasste, mein berufliches Leben noch einmal zu ändern. Damals noch selbstständig und familiär sehr eingebunden, stellte ich mir die Frage, welcher Beruf ist es, den ich ausüben möchte? Eins war schnell klar. Es sollte eine Tätigkeit sein, die mir Spaß macht, die ich mit Freude erfülle und die mich erfüllt. Inspiriert durch meinen Glauben und die Erfahrungen, die ich schon als Kind hier in der Friedensgemeinde und nicht zuletzt in der eigenen Familie gemacht habe, war schnell klar, ich möchte den Leuten davon erzählen, was mich trägt und glauben lässt. Und so war der Entschluss schnell gefasst. Ich wollte Gemeindepädagogin werden. Ich kann mich noch ganz genau an den Aufnahmetag im Pädagogisch- theologischen Institut der Nordkirche erinnern. Das unbehagliche Gefühl der neuen Lebenssituation, die vielen fremden Menschen und die so rar vorhandenen Ausbildungsplätze brachten viel Aufregung mit sich. Und so begann ein neuer Lebensabschnitt für mich, der oft sehr aufregend, kräftezehrend und doch auch sehr bereichernd war. Die Zeit im PTI war mit einem vollen Zeitplan bestückt. Es waren vier Jahre, in denen ich in regelmäßigen Abständen nach Ludwigslust fuhr, um dort den Beruf der Gemeindepädagogin zu erlernen. Wir hatten theologische, pädagogische und psychologische Seminare. Hier traf ich auf tolle Leute, die dasselbe Ziel hatten wie ich. Wir theologisierten, philosophierten und visionierten zusammen. Wir begutachteten, staunten und hinterfragten die tiefsinnigen Geschichten der Bibel. Einer der Höhepunkte war die Pilgereise, die wir ins Weser-Bergland unternahmen. Es war eine Gruppe von Menschen, die sich selber trug und keinen einzelnen vergaß. Hier in der Region Neubrandenburg konnte ich mich dann praktisch ausprobieren und dem einen oder anderen Kollegen/in über die Schulter schauen. Ich besuchte verschiedene Praktika, die mir einen guten Einblick in die gemeindepädagogische Arbeit gaben. Die Zeit der Ausbildung war eine Zeit, die nicht ohne Hürden zu meistern war und die viel von mir und meiner Familie abverlangt hat. Doch ich bin dankbar und froh, dass ich diesen Schritt gegangen bin. Und ich freue mich auf die kommende Zeit, in der ich als Gemeindepädagogin tätig sein kann.
Ariane Westphal

AN MANCHEN WEGEN BLÜHEN BEGEGNUNGEN ZU MIR,
TRINKE ICH SCHATTENSTUNDEN,
TEILE DAS BROT VON LICHT UND STAUB
VIELER PFADE UND KNÜPFE MEINEN FADEN INS GESCHICHTENNETZ.
WENN ICH AUFBRECHE, WÄCHST NOCH LANGE SCHÜTZEND
MIT AUF MEINEM WEG UND HINTER VIELEN BEGEGNUNGEN
WIRD DER WIND MIR IMMER WIEDER EIN LÄCHELN
DIESER AUGENBLICKE SCHICKEN,
DASS MEIN HERZ WURZELN SCHLÄGT.                      Isabella Schneider

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