Schliesslich doch Kirchenbau
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- Veröffentlicht am Mittwoch, 23. November 2011 10:51
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1972 wurde die Oststadt zum 4. Seelsorgebezirk der Mariengemeinde. Diakon Wolfgang
Lück wurde von seinen bisherigen Aufgaben freigestellt, um den Grund zu legen für kirchliche Arbeit in dem neuen Wohngebiet. Über „Genex“ gelang es, für ihn ein Wohnhaus in Küssow zu errichten.
Seit 1970 hat die Kirche in zahlreichen Anträgen, Eingaben und Gesprächen auf die Notwendigkeit eines Kirchenbaus für die Oststadt hingewiesen. Die staatliche Reaktion darauf war ein ziemliches Affentheater; mit immer neuen Argumenten wurden alle Anträge abgelehnt.
Die Gemeinde hat in vielen Arbeitseinsätzen die Kirchenruine in Küssow für Sonderveranstaltungen aufgeräumt und die einst für die Christenlehre dort errichtete Baracke als „Kapelle“ für Gottesdienste und als Gemeindezentrum hergerichtet.
Bis zur Einweihung der neuen Kirche war dort, abgelegen von den Wohngebieten, das Zentrum der Gemeindearbeit.
Am 14.10.1988 konnte dann doch feierlich der erste Spatenstich für das neue Gemeindezentrum erfolgen und am Reformationstag, dem 31.10.1990, der Grundstein gelegt werden.
Mit der Einweihung am 9.11.1991 durch Landesbischof Christoph Stier erhält die Kirche den Namen „Friedenskirche“ und die Gemeinde den Namen „Friedensgemeinde“.
Fridolf Heydenreich, Landessuperintendent i.R.


