Die 95 Thesen

Martin Luther (1483-1546)
Am 31. Oktober 1517 schlägt Luther die 95 Thesen gegen den Ablasshandel an die Tür der Schloßkirche zu Wittenberg an.

 

1. Indem unser Herr und Meister Jesus Christus sagte: „Tut Buße“ usw. (Matth. 4,17), wollte er, dass das ganze Leben der Glaubenden eine Buße sei.

2. Dieses Wort kann nicht als Aussage über die sakramentale Buße (d.h. das Sündenbekenntnis, das das Priestertum abnimmt, und die Genugtuung, die es auferlegt) verstanden werden. . . •

3. Es bezieht sich aber auch nicht nur auf die innere Buße, denn es gibt gar keine innere Buße, die nicht äußerlich vielfältige Abtötungen des Fleisches bewirkt.

4. Daher bleibt die Strafe, solange der Selbsthass (d.h. die wahre innere Buße) bleibt, nämlich bis zum Eingang in das Himmelreich.

5. Der Papst will und kann nur die Strafen erlassen, die er aufgrund seiner eigenen Entscheidung oder die der kirchlichen Gesetze auferlegt hat.

6. Der Papst kann Schuld nur vergeben, indem er erklärt und bestätigt, dass Gott sie vergeben hat. Außerdem kann er sie in den ihm vorbehaltenen Fällen vergeben, in denen die Schuld ganz und gar bestehen bleibt, wenn seine Vergebung verachtet wird.

7. Überhaupt vergibt Gott keinem die Schuld, ohne dass er ihn zugleich in allem gedemütigt dem Priester als seinem Stellvertreter unterwirft.

8. Die kirchlichen Bußbestimmungen gelten allein für die Lebenden; und den Sterbenden darf nichts aufgrund dieser Bestimmungen auferlegt werden.

9. Daher handelt der Heilige Geist zu unserem Wohl durch den Papst, indem dieser in seinen Verordnungen immer den Fall des Todes oder der Not ausnimmt.

10. Unverständig und schlecht handeln diejenigen Prie¬ster, die den Sterbenden kirchliche Bußstrafen für das Fegefeuer aufsparen.

11. Jenes Unkraut vom Verwandeln der kirchlichen Strafen in Fegefeuerstrafe ist offenbar ausgesät worden, während die Bischöfe schliefen (Matth. 13. 25).

12. Einst wurden die kirchlichen Strafen nicht nach, sondern vor der Freisprechung auferlegt, gleichsam als Prüfungen der echten Reue.

13. Die Sterbenden bezahlen durch ihren Tod alles und sind den Gesetzen der kirchlichen Bestimmungen schon abgestorben und von Rechts wegen von ihnen entbun¬den.

14. Die unvollkommene Heilung bzw. Liebe des Sterbenden bringt notwendigerweise eine große Furcht mit sich, die desto größer ist, je geringer das Ausmaß der Heilung ist.

15. Diese Furcht und dieses Grauen sind hinreichend, um für sich allein (um von anderem zu schweigen) die Strafe des Fegefeuers zu bereiten, weil sie dem Grauen der Verzweiflung ganz nahe kommt.

16. So scheinen sich Hölle, Fegefeuer und Himmel so voneinander zu unterscheiden, wie sich völlige Verzweif¬lung, annähernde Verzweiflung und Heilsgewissheit von¬einander unterscheiden.

17. Für die Seelen im Fegefeuer scheint es notwendig zu sein, dass das Grauen so vermindert wird, wie die Liebe vermehrt wird.

18. Es scheint auch nicht durch irgendwelche Ver¬nunftsgründe oder Schriftstellen bewiesen zu sein, dass sie sich außerhalb des Standes befinden, in dem sie Ver¬dienste erwerben können oder die Liebe zunehmen kann.

19. Auch scheint nicht bewiesen zu sein, dass sie -wenigstens nicht alle- über ihre Seligkeit gewiss oder sicher sind, auch wenn wir dessen gewiss sind.

20. Deshalb versteht der Papst unter dem „vollkomme¬nen Ablass für alle Strafen“ nicht einfach den Erlass für alle Strafen, sondern nur den der von ihm selbst auferlegten.

21. Deshalb irren diejenigen Ablassprediger, die sagen, dass durch die Ablässe des Papstes der Mensch von jeder Strafe befreit und selig wird.

22. Vielmehr erlässt er den Seelen im Fegefeuer keine Strafe, die sie gemäß den kirchlichen Bestimmungen in diesem Leben hätten ableisten müssen

23. Wenn überhaupt ein Erlass aller Strafen irgendjemandem zuteil werden kann, dann ist gewiss, dass er nur den Vollkommensten, d.h. den allerwenigsten, zuteil werden kann.

24. Aus diesem Grund muss der größte Teil des Volkes durch jene unterschiedslose und großspurige Versprechung der Strafbefreiung betrogen werden.

25. Diese Vollmacht, die der Papst in bezug auf das Fegefeuer im allgemeinen hat, hat jeder Bischof bzw. Seelsorger in seiner Diözese bzw. in seinem Sprengel im besonderen.

26. Der Papst handelt sehr richtig, dass er nicht kraft der Schlüsselgewalt (die er nicht hat), sondern auf dem Weg der Fürbitte den Seelen Nachlass gewährt.

27. Menschliche Gedanken predigen diejenigen, die sagen: „Sobald die eingeworfene Münze im Kasten klingt, fliegt die Seele aus dem Fegefeuer in den Him¬mel.“

28. Das ist gewiss, wenn die Münze im Kasten klingt, können Gewinn und Habgier zunehmen; die Antwort auf die Fürbitte der Kirche aber steht allein in Gottes Ermessen.

29. Wer weiß, ob alle Seelen aus dem Fegefeuer frei¬gekauft werden wollen, wie über den heiligen Severinus und den heiligen Paschalis erzählt wird.

30. Niemand ist sicher, ob seine Reue wahrhaftig ist, wie viel weniger, ob ihr der vollständige Straferlass folgt.

31. Wie es selten einen gibt, der wahrhaft bereut, so sel¬ten gibt es jemanden, der in rechter Weise Ablass erwirbt, d.h. äußerst selten.

32. In Ewigkeit werden diejenigen mit ihren Lehrern verdammt werden, die glauben, dass ihnen aufgrund der Ablassbriefe ihr Heil sicher ist.

33. Vor denen muss man sich überaus hüten, die sagen, dass die Ablässe des Papstes jenes unschätzbare Geschenk Gottes sind, durch das der Mensch mit Gott versöhnt wird

34. Denn jene Ablassgnaden beziehen sich nur auf die von Menschen auferlegten Bußstrafen der sakramentalen Genugtuung.

35. Unchristliche Gedanken predigen diejenigen, die lehren, dass keine Herzensreue notwendig sei, um Seelen aus dem Fegefeuer freizukaufen oder Beichtbriefe zu erwerben.

36. Jeder Christ, der wahre Reue empfindet, hat voll¬ständige Vergebung von Strafen und Schuld, die ihm auch ohne Ablassbriefe gehört.

37. Jeder wahre Christ, er sei lebend oder tot, hat Anteil an allen Gütern Christi und der Kirche; diesen gibt ihm Gott auch ohne Ablassbriefe.

38. Dennoch sind die Vergebung und die Beteiligung des Papstes keineswegs zu verachten, weil seine Ver¬gebung -wie ich gesagt habe- eine Bestätigung der göttlichen Vergebung ist.

39. Sehr schwer ist es selbst für die gelehrtesten Theo¬logen, vor dem Volk zugleich Freigebigkeit der Ablässe und die Wahrhaftigkeit der Reue hervorzuheben.

40. Die wahre Reue sucht und liebt die Strafen, die Freigebigkeit der Ablässe aber erlässt sie und bewirkt, sie zu hassen, wenigstens bietet sie Gelegenheit dazu.

41. Die päpstlichen Ablässe muss man vorsichtig anpreisen, damit das Volk nicht irrtümlich denkt, diese würden den übrigen guten Werken der christlichen Lie¬be vorgezogen.

42. Man muss die Christen lehren: Es ist nicht die Meinung des Papstes, dass der Kauf von Ablässen in irgendeiner Hinsicht mit den Werken der Barmherzigkeit gleichzustellen ist.

43. Man muss die Christen lehren: Wer dem Armen gibt oder dem Bedürftigen leiht, handelt besser als wenn er Ablässe kauft.

44. Denn durch das Werk der christlichen Liebe wächst die Liebe, und der Mensch wird besser, aber durch die Ablässe wird er nicht besser, sondern nur freier von Strafe.
45. Man muss die Christen lehren: Wer einen Bedürf¬tigen sieht und - ohne sich um ihn zu kümmern - sein Geld für Ablässe ausgibt, erwirbt sich nicht Ablässe des Papstes, sondern die Ungnade Gottes.

46. Man muss die Christen lehren: Wenn sie nicht Reichtümer im Überfluss besitzen, sind sie verpflichtet, das für ihr Hauswesen Notwendige zu behalten, aber keineswegs für Ablässe zu verschwenden.

47. Man muss die Christen lehren: Der Kauf von Abläs¬sen ist frei, nicht geboten.

48. Man muss die Christen lehren: Wie der Papst die fromme Fürbitte mehr benötigt als das bereitwillig ge¬zahlte Geld, so begehrt er sie auch mehr, wenn er Ablässe gewährt.

49. Man muss die Christen lehren: Die Ablässe des Papstes sind nützlich, wenn sie ihr Vertrauen nicht auf diese setzen, aber äußerst schädlich, wenn sie durch diese die Gottesfurcht verlieren.
50. Man muss die Christen lehren: Wenn der Papst von dem Treiben der Ablassprediger wüsste, wollte er lieber, dass der St.-Peters-Dom zu Asche verbrenne, als das er aus der Haut, dem Fleisch und den Knochen seiner Schafe erbaut wird.

51. Man muss die Christen lehren: Der Papst sei (wie es seine Pflicht ist) bereit - selbst wenn er den St.-Peters-Dom verkaufen müsste - von seinem Geld vielen von denjenigen zu geben, aus denen die Ablassprediger das Geld herauslocken.
52. Nichtig ist das Heilsvertrauen aufgrund von Ablass¬briefen, auch wenn der Ablasskommissar, ja sogar der Papst selbst seine Seele für jene verpfändete.

53. Feinde Christi und des Papstes sind diejenigen. die um der Ablasspredigt willen befehlen, dass das Wort Gottes in anderen Kirchen ganz schweigt.

54. Unrecht geschieht dem Wort Gottes, wenn in einer Predigt die gleiche oder längere Zeit für die Ablässe als für jenes aufgewendet wird.
55. Die Meinung des Papstes ist notwendigerweise: Wenn die Ablässe - die nur von sehr geringem Wert sind - mit einer Glocke, einer Prozession und einem Gottes¬dienst gefeiert werden, muss das Evangelium - das von höchstem Wert ist - mit hundert Glocken, hundert Pro-zessionen und hundert Gottesdiensten gepredigt werden.

56. Die Schätze der Kirche, aus denen der Papst die Ablässe gewährt, sind dem Volk Gottes weder genügend benannt noch bekannt.

57. Dass es gewiss keine zeitlichen Schätze sind, ist offenbar, denn viele Ablassprediger teilen diese nicht so freigebig aus. sondern sammeln sie nur ein.

58. Diese Schätze sind auch nicht die Verdienste Christi und der Heiligen, denn diese bewirken ständig - ohne Zutun des Papstes - Gnade für den inneren sowie Kreuz, Tod und Hölle für den äußeren Menschen.

59. »Die Schätze der Kirche sind«, hat der heilige Laurentius gesagt, »die Armen der Kirche.« Aber er hat entsprechend dem Gebrauch dieses Wortes in seiner Zeit gesprochen.

60. Ohne Unbesonnenheit sagen wir, dass die aufgrund des Verdienstes Christi der Kirche gegebenen Schlüssel dieser Schatz sind.

61. Denn es ist klar, dass zum Erlangen der Strafen und zum Vergeben in ihm vorbehaltenen Fällen die Gewalt des Papstes genügt.

62. Der wahre Schatz der Kirche ist das allerheiligste Evangelium von der Herrlichkeit und Gnade Gottes.

63. Dieser ist aber natürlich sehr verhasst, weil er aus den Ersten die Letzten macht (Matth. 19,30; 20,16).

64. Der Schatz der Ablässe aber ist natürlich sehr beliebt, weil er aus den Letzten die Ersten macht.

65. Folglich sind die Schätze des Evangeliums die Netze, mit denen einst Menschen mit Reichtümern gefischt wurden (Matth. 4,19).

66. Die Schätze der Ablässe sind die Netze, mit denen nun die Reichtümer der Menschen gefischt werden.
67. Die Ablässe, die die Ablassprediger als »höchste Gnaden« ausrufen, werden wahrhaftig für solche ge¬halten, insofern sie den Gewinn vergrößern.

68. Dennoch sind sie in Wirklichkeit sehr gering im Vergleich zur Gnade Gottes und der Barmherzigkeit des Kreuzes.

69. Bischöfe und Seelsorger sind verpflichtet, die Kommissare der päpstlichen Ablässe mit aller Ehr¬erbietung zuzulassen.

70. Aber noch mehr sind sie verpflichtet, alle Augen darauf zu richten und alle Ohren darauf zu lenken, dass jene nicht anstatt des päpstlichen Auftrages ihre eigenen Hirngespinste predigen.

71. Wer gegen die Wahrheit der apostolischen Ablässe redet, sei verdammt und verflucht.

72. Wer aber gegen die Willkür und den Mutwillen der Reden des Ablasspredigers auftritt, der sei gesegnet.

73. Wie der Papst diejenigen zu Recht mit dem Bann¬strahl schlägt, die sich, mit welchem Kunstgriff auch immer, etwas zum Nachteil des Ablassgeschäftes ausden¬ken;

74. so trachtet er noch viel mehr danach, diejenigen mit dem Bannschlag zu schlagen, die sich mit dem Ablass als Vorwand etwas zum Nachteil der heiligen Nächsten¬liebe und der Wahrheit ausdenken.

75. Die päpstlichen Ablässe für so wirksam zu halten, dass sie sogar einen Menschen von Sünden freisprechen könnten, der - was unmöglich ist - die Mutter Gottes vergewaltigt hat, heißt, unsinnig sein.

76. Wir behaupten dagegen: Die päpstlichen Ablässe können auch nicht das geringste der täglichen Sünden wegnehmen, soweit es sich auf die Schuld bezieht.

77. Dass man sagt, auch der heilige Petrus könnte, wenn er jetzt Papst wäre, keine größeren Gnadengaben als die Ablässe gewähren, ist eine Lästerung gegen den heiligen Petrus und den Papst.

78. Wir behaupten dagegen: Auch dieser und jeder Papst hat größere Gnadengaben, nämlich das Evangeli¬um, Kräfte zum Wunder tun, Gaben zum Heilen usw., wie 1. Kor. 12,28 steht.

79. Zu sagen, dass das mit den Papstwappen geschmückte und aufgerichtete Ablasskreuz so viel wie das Kreuz Christi vermöge, ist eine Lästerung.

80. Die Bischöfe, Seelsorger und Theologen, die zulassen, dass solche Reden in das Volk ausgestreut werden, werden Rechenschaft ablegen müssen.

81. Diese mutwillige Ablasspredigt bewirkt, dass es auch für gelehrte Männer nicht leicht ist, die Ehrfurcht für den Papst gegen Verleumdungen oder gewiss scharf¬sinnige Fragen der Laien zu verteidigen.

82. Beispielsweise: Warum leert der Papst das Fege¬feuer nicht um der allerheiligsten Nächstenliebe und der höchsten Not der Seelen - also um der überhaupt allergerechtesten Ursache - willen, wenn er unzählige Seelen um des allerunseligsten Geldes für den Bau eines Domes - also um der allergeringfügigsten Ursache - willen daraus befreit?

83. Ebenso: Warum werden Totenmessen und die Jah¬resgedächtnisse für die Verstorbenen weiterhin gehalten, und warum gibt der Papst die dafür gestifteten Einnah¬men nicht zurück oder erlaubt sie zurückzunehmen, da es nun unrecht ist, für aus dem Fegefeuer Erlöste weiter zu beten?

84. Ebenso: Was ist das für eine neue Gnade Gottes und des Papstes, dass sie dem Gottlosen und ihrem Feind um des Geldes willen gestatten, eine fromme und von Gott geliebte Seele freizukaufen, und dennoch um der¬selben frommen und geliebten Seele selbst willen diese nicht aus grundloser Liebe erlösen?

85. Ebenso: Warum werden die kirchlichen Bußbestimmungen, die durch die Sache selbst und durch Nicht¬gebrauch schon längst von selbst abgeschafft und tot sind, dennoch immer noch zugunsten der Ablässe durch Geld abgelöst, als ob sie noch sehr lebendig wären?

86. Ebenso: Warum baut der Papst, dessen Reichtümer heute größer sind als die des reichsten Crassus, nicht wenigstens diesen einen Petersdom lieber von seinem Geld als dem der armen Glaubenden?

87. Ebenso: Was erlässt oder welchen Anteil gewährt der Papst denjenigen, die durch vollkommene Reue ein Recht auf vollständigen Erlass oder Anteil haben?

88. Ebenso: Was könnte der Kirche an größerem Gut hinzugefügt werden, als wenn der Papst, wie er es jetzt nur einmal tut. so täglich hundertmal jedem Glaubenden diese Erlässe und Anteile schenkte?

89. Wenn der Papst mehr durch Vergebung als durch Geld den Seelen das Heil verschaffen will, warum setzt er dann die einst schon gewährten Briefe und Ablässe außer Kraft, obgleich sie ebenso wirksam sind?

90. Diese sehr heiklen Anfragen der Laien allein mit Gewalt zu unterdrücken und nicht durch Angabe von Gründen zu entkräften heißt, die Kirche und den Papst dem Gelächter ihrer Feinde preiszugeben und unglückliche Christen zu machen.

91. Wenn folglich die Ablässe entsprechend dem Geist und der Absicht des Papstes gepredigt würden, könnten alle jene Einwände leicht widerlegt werden, ja sie wären gar nicht vorhanden.

92. Deshalb hinweg mit allen jenen Propheten, die zu dem Volk Christi sagen: »Friede, Friede!«, und es ist kein Friede (Jer. 6,14).

93. Gut soll es allen jenen Propheten ergehen, die zudem Volk Christi sagen »Kreuz, Kreuz!«, und es ist kein Kreuz.

94. Die Christen müssen ermahnt werden, dass sie danach streben, ihrem Haupt Christus durch Strafen, Tod und Hölle nachzufolgen,

95. und so ihr Vertrauen mehr darauf zu setzen, durch viele Trübsäle in das Himmelsreich einzugehen (Apg. 14,22) als durch eine falsche Sicherheit des Friedens.